16 Jul

Von Monument zu Monument

Vorgelesene Texte
Jacques Prévert – Inventar
Henry Miller – Land der Erinnerung
Harun Roci – Monumente des Leidens
Ronan – Wolkenreiter
Thomas Brasch – ohne Titel (was ich habe, will ich nicht verlieren, aber…)
Orhan Pamuk – Schnee
Harun Roci – ohne Titel „den Ort, den ich nicht finden konnte…“
Roland Barthes – Fragmente einer Sprache der Liebe – der Liebesbrief
Samuel Eberenz – mein Dir. Erste post/humane Betrachtung
Harun Roci – Freundschaft
Stefan Scheidegger – Luftschlösser aus Stein
Ronan – Worte
William Carlos William – The Last Words of my English Grandmother
Wolfgang Herndorf – Bilder deiner grossen Liebe
Roland Barthes – Fragmente einer Sprache der Liebe – Verbergen
Walter Benjamin – Der Begriff der Geschichte
Anna Löwenhaupt Tsung – Der Pilz am Ende der Welt
Ronan – Ein bisschen Haut
Nele solf et al. – How does Time behave on this Planet?
Stefan Scheidegger & Samuel Eberenz – Sagen Sie es dem Turm
Roland Barthes – Fragmente einer Sprache der Liebe – Kleidung
Thomas Brasch – Zeit
Ronan – Rucksack 2
Samuel Eberenz – Ohne Titel (der Steuermann starrt)

09 Mai

L – digital ist besser

Vorgelesene Texte
Bert Brecht – Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus
Ludwig Hirsch – 1928
Max Bense – Die Zerstörung des Durstes durch Wasser
Elias Hirschl – Das Lugnerparadox (eine Vorstellung)
Raoul Hausmann – Mathematischer Beweis ist das Hauptargument des europäischen Menschen
Nele Solf – Hail Eres
John Perry Barlow – A Declaration of the Independence of Cyberspace
Samuel Eberenz & Stefan Scheidegger – eine metakurskistische cyberd@da.istische Manifestation
Tocotronic – Digital ist besser (Songliste)
Samuel Eberenz und Nele Solf feat. Alex Capus – Léon und Louise
Virginie Despentes – Das Leben des Vernon Subotex

Digitale eingereichte Beiträge

27 Jun

Von Brettern und Sprüngen: WarmUp! Texte mit Konsequenz

Gelesene Texte:

T.S. Elliots – The Difficulties of a Statesman
Gerhart Hauptmann – Bahnwärter Thiel
Erich Kästner – Fabian
Erich Kästner – Der Gang vor die Hunde
Rauda Jamis – Frida Kahlo: Ein Leben für die Kunst
Marina Abramovic – Walk Through Walls
Ilse Eichinger – Kleist Moos Fasane
Joseph Brodsky – A Commencement Address
Tom Waits – Misery is the River of the World
Gil Scott-Heron – Whitey on the Moon
Papst Franziskus – Enzyklika “Laudat si” (Über die Sorge für das gemeinsame Haus)
Republik.ch – Manifest
G. R. – Arbeitsvertrag
André Breton: Manifest des Surrealismus
Stefan M. Seydel – Ich bin nicht einverstanden.
Milena Jesenka – Jugend
Martin Luther King – I have a dream
Seneca – Letters from a Stoic (Letters I and XXVIII)
Max Frisch – Mein Name sei Gantenbein
Petra Bahr – Fürchtet euch nicht
Richard Adams – Watership Down
Arthurs Schnitzler – Der Weg ins Freie
Bibel – Matthäus 5:5-9 und 7:12
Eberfelder Bibel – Isaiah 28:7-14
Noam Chomsky – Requiem for the American Dream

Einladung:

Welche Lektüre hat dich ermutigt Verantwortung für etwas zu übernehmen oder abzugeben? Welcher Text hat dich ohnmächtig zurückgelassen oder aus der Ohnmacht gerissen? Es mag etwas ganz kleines sein…. Ein O, ein He, ein Und.

Welche Lektüre hat dich ermutigt Verantwortung für etwas zu übernehmen oder abzugeben?
Welcher Text hat dich ohnmächtig zurückgelassen oder aus der Ohnmacht gerissen?
Es mag etwas ganz kleines sein….
Ein O, ein He, ein Und.

 

Zu den Chroniken vergangener LitUps: http://litup.ch/site/?page_id=18

27 Jun

LitUp! Von Brettern und Sprüngen: Ohnantwort und Vermachtung

Sonntag, 21. Mai 2017 im Strauhof Zürich

Gelesene Texte:

Erich Hackl – Auroras Anlass
Hans Zeisel, Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld – Die Arbeitslosen von Marienthal
Paula Deme – Verliebt, verlobt, verheiratet?
Paula Deme – nannyanny.blog
Samuel Eberenz – DIE LIBERAL-KONSERVATIVEN REFORMER
Vlado Kristl – „Wusstest Du nicht, dass Raum nur für die da ist, die ihren eigenen Raum mitbringen?“
Rauda Jamis – Frida Kahlo: Ein Leben für die Kunst
Kurt Schwitters – Tran Nr. 26: An alle Kritiker
Samuel Eberenz – Vermachtung

Einladung:

Liebe Litupianx

Zum Abschluss einer experimentell-litupigen-partizipativen-wunderbaren Woche im Strauhof, Von brettern und sprüngen,
laden wir nun heute zum Betrachten der Spuren, Immerweiterschreiben, Text-to-go mitnehmen, Lesenlesenlesen und Anstossen von 11-17 uhr,
LitUp „Ohnantwort und Vermachtung“ ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen. Kuchen willkommen. Menschen auch.

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27 Jun

LitUp! Populismus am See

Mi., 21. Juni 2017, Saffa-Insel im Zürichsee

Gelesene Texte:

Lawrence Ferlinghetti – Populist Manifesto: to poets, with love
Michel Schwendinger – Populismus definieren – Eine Wissenschaft für sich.
Sarah Khawaja – The Things One Learns in Life
Georg Büchner – Leonce und Lena
Frau Q. – Zurück in die Zukunft: Angewandte Science Fiction zur Alltagsbewältigung
William Plomer – Cecil Rhodes
Niccolò Machiavelli – Der Fürst
Wladimir Korolenko – Die Geschichte meines Zeitgenossen
Rosa Luxemburg – Nachwort zu „Die Geschichte meines Zeitgenossen“
Dominic Looser – Merkt ihr es? / Da sass ich nun / Das Höb-Phänomen
Wilhelm Reich – Die Massenpsychologie des Faschismus


Empfehlung:

»Ich möchte im Folgenden die Art und Weise vorstellen, wie die Logik als Dialektik mit dem populistischen Denken umgeht. Sie beschreibt es als ein Geflecht von verschiedenen Annahmen, die durch bestimmte argumentationslogische Eigenschaften miteinander verbunden sind. Diese Eigenschaften betreffen also ein Argument und sind in diesem Sinne formal, d.h. unabhängig von der Person, die sie gebraucht. Was diese Argumentationsformen als ‚populistisch‘ auszeichnet, ist eine bestimmte Grundvoraussetzung als Ausgangspunkt. Verwendet man sie ohne diese Grundvoraussetzung, fallen sie unter rhetorische Mittel oder unter das, was man als Sophistik oder Eristik bezeichnet. Das heißt: Nicht jede Inanspruchnahme dieser Mittel ist gleich ‚populistisch‘. Aber jede Inanspruchnahme, die dazu dient, die Grundvoraussetzung von ‚populistisch‘ durchzusetzen, ist es.« (Daniel-Pascal Zorn – Logik für Demokraten, S. 34f)

»Für Zorn ist Populismus eine „Art und Weise, in einer Rede für das Gesagte Geltung zu beanspruchen“ – ein Denken also, welches stets auf einen „absoluten Geltungsanspruch“ hinausläuft. Demnach ist ihm der Hang zum Totalitäten immanent. Ob es nur ein empirischer Mangel oder schon ein logischer Fehler ist, wenn Zorn dabei unterschlägt, dass es, vor allem unter den linken Konzepten des Populismus, auch solche gibt, die sich ganz explizit vom Totalitarismus distanzieren und Pluralismus geradezu zur Bedingung machen, kann er sicher selbst am besten erklären.« (faz.net)

 

Einladungstext:

Enough is genug! Das lassen wir uns nicht länger gefallen! Very bad for U.S. This will change!
Sprache ist eine großartige Erfindung. Wir wollen sie wiederbeleben. Indem wir Menschen die Möglichkeit geben, die Literatur zu beeinflussen und ihnen die Mittel geben, dass sie endlich gehört werden. Wir suchen rückwärtsgewandte, menschenverachtende und egoistische Stimmungsmacher/innen.
Die schuldigen [Platzhalter] sind schon identifiziert. Bystanders and Mitläufer welcome! Bring your favourite or bring your own: Leaks, *gates, Brandreden und andere buchstabegewordenen Volksversteher. For a common understanding.
Willi meint: Suivez La République En Marche! Einfach sind wir stark! Wir wirken für uns!

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Zu den Chroniken vergangener LitUps: http://litup.ch/site/?page_id=18